Studivz an Holtzbrinck…geliebte Studenten
100 Millionen Euro waren es dann anscheinend doch noch nicht, aber irgendwo knapp darunter. Das dürfte die Kasse der StudentenWG der drei Gründer doch etwas füllen. Ist das nun ein gutes Zeichen oder wieder ein Blase der NewEconomy..diesmal 2.0?
Natürlich freuen wir uns alle über den finanziellen Zugewinn der 3 Gründer und ihrer Mitstreiter. Bei ein paar Treffen konnte ich zumindest diesen bittersüßen “Gründerduft” riechen den die stets chaotischen Büros in Berlin bieten. Übrigens bedeutete der Umzug in größere Büros und der enorme Platzgewinn nicht direkt mehr Ordnung .. man blieb hier dem studentischen Motto treu. So hatten Besucher auch viel Spaß an den in den Tapeten hängenden Rotweinflecken der letzten Party.
Doch freuen wir uns auch für Holtzbrinck? Irgendwas zwischen 50 und 100 Mio. Euro sind nicht wenig für eine Webseite, nein besser, einer Community, die sich laut dem Käufer hauptsächlich über Werbung finanzieren soll. Entscheidend hier: es handelt sich um eine Community … extrem klick- und transaktionslastig..doch nur auf den dafür vorgesehenen Funktionen. Communities sind schwer zu vermarkten… nicht weil wenig User da sind oder oder oder….nein, einfach deshalb weil die Klickraten für die Werbetreibenden in der Regel sehr schlecht ausfallen. Will man keine Leads generieren sonder Brandingeffekte erzielen …. OK… aber wir werden es sehen. Insgesamt dürfte Holtzbrinck mit dem Hausvermarkter GWP hier ein nettes Stück Arbeit vor sich haben, hier sind intelligente Produkte zur Vermarktung gefragt.
Ich glaube, früher oder spärter werden die Userdaten verkauft. Recruitingspezialisten, Headhunter und die Kienbaums und access AGs dieser Welt dürften starkes Interesse daran haben. Wie bindet man eigentlich Studenten an eine Studentenplatform wenn sie keine Studenten mehr sind und von einem openbc … Verzeihung … Xing viel mehr haben?
Isch bin jespannt!
Am 10. January 2007 um 16:55 Uhr
Isch ooch.
Wie Schmitz’ Katze.
Hätte ja gegen gute vollindizierte Kanidaten etc. recht wenig einzuwenden….
Wobei ich das mit einem lachenden als auch einem weinenden Auge sähe ;-))
S.
Am 11. January 2007 um 14:05 Uhr
Passend dazu auch der heutige Beitrag von SPON:
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“Denn irgendwann wollen die Besitzer ihre Investitionen wieder hereinholen, entweder durch einen gut dotierten Weiterverkauf oder gewinnträchtigen Umsatz. Den zu erreichen, dürfte in der Regel mit kostenpflichtigen Vip-Accounts oder möglichst auf die individuellen Profile zugeschnittenen Anzeigen (die natürlich nicht so, sondern “Informationen” heißen werden) und vergleichbaren Angeboten versucht werden. Wie aber die Nutzerdaten auf ihre Echtheit hin überprüfen? Denn eine Plattform, die zur Hälfte aus “James Bonds” und “Jogibären” besteht, lohnt weder als Investment noch als werberelevante Zielgruppe.”
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,459036,00.html
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Beste Grüsse, S.